Dickens: Eine Geschichte …

Eine Geschichte von 2 Städten

Das Stricken in der Literatur: ist der Autor männlich, spielt das Stricken eher eine Nebenrolle, als Hausfrauen-Beschäftigung, ist die Autorin weiblich, ist das Buch entweder kenntnisreich geschrieben oder betulich…

Das Buch, um das es hier geht, ist von Charles Dickens geschrieben und das Stricken spielt darin eine große Rolle: Eine Frauengruppe (Les Tricoteuses)  im Paris der Schreckensherrschaft feuert die Hinrichtungen an und denunziert mittels verborgener Botschaften im Gestrick potentielle Opfer….

Als Tricoteuses ([tʁikɔtøːz], französisch; „Strickerinnen“) wurden während der Französischen Revolution politische Aktivistinnen aus den Kreisen der Sansculottes bezeichnet, die an den Orten des revolutionären Geschehens auftraten und die Positionen der Jakobiner und Enragés militant unterstützten.

In der Wikipedia:

Das Stricken wurde in Literatur und Geschichtsschreibung ursprünglich als Mittel gedeutet, sich die Zeit zu vertreiben, und markierte dabei als typische Betätigung der weiblichen Privatsphäre den Graben zum Anspruch auf Teilhabe am öffentlichen, männlichen Raum. Mittlerweile deutet die Geschlechterforschung das Stricken als Zeichensetzung in männlich beherrschten Bereichen. Indem eine geschlechtsspezifische soziale Praxis in den Bereich der Revolutionssymbolik übertrat, platzierte sich die weibliche Lebens- und Arbeitswelt als Gegenstand und Handlungsträger der Politik, von der die Frauen mangels Wahl- und Stimmrechts ausgeschlossen waren.

Charles Dickens:
Eine Geschichte von zwei Städten

im Projekt Gutenberg

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